| Die Tarifverhandlungen für die rund 900.000 Beschäftigten in der Gebäudereinigung sind nach intensiven Gesprächen ergebnislos auf den 23. August vertagt worden.
Trotz eines deutlich verbesserten Angebots von Arbeitgeberseite, das auch weitere Schritte zur Angleichung der Ost- an die Westlöhne enthielt, konnte in der vierten Verhandlungsrunde am 9. August kein abschließendes Ergebnis erzielt werden.
Die BIV-Verhandlungskommission hatte angeboten, die Löhne im Osten von derzeit 7,00 € in der Lohngruppe 1 bei einer Laufzeit von 24 Monaten in zwei Stufen auf dann 7,55 € anzuheben. Das Angebot für den Westen umfasste eine Anhebung der Lohngruppe 1 von zurzeit 8,55 € auf dann 8,90 €, ebenfalls bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Die grundsätzliche Bereitschaft der Angleichung der Ost- an die Westlöhne bis zum Jahr 2017 wurde ebenfalls signalisiert.
„Wir haben mit diesem Angebot erneut deutlich gemacht, dass es den Arbeitgebern im Gebäudereiniger-Handwerk mit der Angleichung der Löhne sehr ernst ist und haben dafür eine echte Perspektive angeboten. Unter Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit unserer Kunden, gerade im Osten, ist dies ein außerordentlich faires Angebot“, sagte der Verhandlungsführer des BIV, Thomas Conrady, in Frankfurt am Main. „Wir sehen dem Verhandlungstermin am 23. August mit Spannung entgegen und haben für die ablehnende Haltung der IG BAU keinerlei Verständnis.“, so Conrady weiter.
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